Viele Menschen leiden unter Gelenkschmerzen. Neben Arzneimitteln, die Betroffene vom Arzt verschrieben bekommen, können sie auch sonst vieles tun, um die Schmerzen zu lindern. Experten bei Arthrose und Arthritis sind sich einig, dass dazu auf jeden Fall die richtige Ernährung gehört, die dabei hilft, die Gelenke zu schonen und die Prozesse im Körper so zu optimieren, dass weniger Entzündungen in den betroffenen Gelenken auftreten. 

In diesem Artikel erfahren Sie wichtigen Informationen zur richtigen Ernährung bei diversen Erkrankungen der Gelenke. 

Welche Lebensmittel erhöhen die Gefahr von Gelenkschmerzen?

In der deutschen Küche sind Gerichte wie Schweinsbraten, Currywurst oder Fleischkäse sehr beliebt und werden von vielen nahezu täglich verzehrt. Es ist wichtig, dass Betroffene ihre Ernährung umstellen. 

Wenn auch Sie diese Probleme kennen, ist es Ihnen zu empfehlen, auf Wurst und andere tierische Produkte weitestgehend zu verzichten. Denn in ihnen ist Arachidonsäure enthalten, die von Fachexperten als Ursache für diverse Gelenkerkrankungen bezeichnet wird. Sie ist eine Omega-6-Fettsäure. Wenn das Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 nicht stimmt, hat dies negative Auswirkungen auf den Körper. 

Zudem leiden viele Menschen, die viel Wurst und fettiges Fleisch essen unter Übergewicht. Zu viele Kilos auf den Rippen führen bekanntlich dazu, dass die Gelenke viel stärker belastet werden. Aus diesem Grund steigt auch die Wahrscheinlichkeit von diversen Gelenkentzündungen. 

Eine Ernährung mit sehr viel Fleisch und Wurst ist nicht unbedingt nährstoffreich, gleichzeitig wird der Körper aber mit einer großen Menge an Arachidonsäure überfordert. Durch den Nährstoffmangel kann diese Säure nicht abgehalten oder neutralisiert werden und demnach können die Entzündungen die Folge des Essverhaltens sein. 

Was sollte stattdessen gegessen werden?

Frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, Nüsse und Samen versorgen den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen. 

Viel Obst und Gemüse

Obst und Gemüse enthalten viele Antioxidantien, die wiederum dem oxidativen Stress entgegenwirken. Damit kann die Arachidonsäure ein bisschen ausgeglichen werden. Dennoch ist es sinnvoller, sofort auf zu viel Fleisch oder Wurst zu verzichten. 

Jede Situation muss natürlich differenziert betrachtet werden. Wenn Menschen zum Beispiel Übergewicht haben, dann ist es in erster Linie notwendig, das Gewicht mit einer gesunden und bewussten Ernährung sowie ausreichend Bewegung zu reduzieren. Damit ist die Wahrscheinlichkeit von Gelenkkrankheiten auch deutlich geringer. Obst und Gemüse helfen dabei, auf eine gesunde Art und Weise abzunehmen. 

Vitamin A, Vitamin C sowie Vitamin E sind essenziell, damit Knochen und Knorpel gesund bleiben. Vitamin A ist vor allem in Karotten, Kürbis oder Süßkartoffel enthalten. Vitamin C können Sie mit selbst gemachtem, nicht erhitztem Sauerkraut, Brokkoli, Beeren sowie Zitrusfrüchten zu sich nehmen. 

Nüsse und Samen für Kalzium, Magnesium, Zink sowie Omega 3-Fettsäuren

Nüsse enthalten eine große Menge an Vitamin E, insbesondere Mandeln sind das ideale Nahrungsmittel, um dieses Vitamin zuzuführen. Kürbiskerne beispielsweise sind reich an Zink. Demnach sind auch diese beiden Lebensmittel für eine zufriedenstellende Gesundheit der Gelenke notwendig. Zink ist auch in Leinsamen und Chiasamen vorhanden. Auch Selen, das vor allem in Paranüssen steckt, dient zur Gesunderhaltung der Gelenke. 

Allgemein gesagt sind Nüsse reich an Mineralstoffen (u. a. Magnesium und Kalzium), Ballaststoffen sowie ungesättigten Fettsäuren. Diese verhelfen dem Körper, sich vor freien Radikalen zu schützen. Daneben sind sie auch reich an Vitaminen. Wer Probleme mit den Gelenken hat, sollte diese Lebensmittel unbedingt täglich in den Speiseplan einbauen. 

Vollkornprodukte

Weißbrot oder herkömmliche Nudeln sollten vom Ernährungsplan gestrichen werden.  Greifen Sie hier lieber zur Vollkornvariante. Diese schmeckt meist nicht nur intensiver, sondern ist zudem viel gesünder. 

Tipps bei Gelenkschmerzen

Neben einer gesunden Kost spielt natürlich auch Bewegung eine bedeutende Rolle. Je nachdem, wie stark die Schmerzen sind, können einfache, gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking ausgeübt werden. Wem das zu viel ist, darf mit dem Arzt des Vertrauens sprechen und über alternative Sportarten nachdenken. Häufig reicht es auch aus, wenn jeden Tag ein Spaziergang gemacht wird.

Kevin

Hey, Ich bin Kevin und Author dieses Blogs.

Ich glaube, dass jeder Stärke und Leidenschaft in Fitness finden kann.

Ich glaube, dass jeder seinen Körper so formen kann, wie er es sich vorstellt, trotz jeglicher Limitierung.

Ich glaube, dass jeder Gesundheit und Langlebigkeit in Fitness finden kann.

Ich glaube, dass Fitness Dein Leben verbessern kann und deshalb gibt es Super-Pump: um dir zu helfen dein Leben zu verbessern.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.